Das Wasser in unserer Stadt – so kostbar wie einzigartig

Wasserhahn
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Ohne Wasser geht es nicht. Es ist unverzichtbar für unser Leben, wir benötigen es täglich, ob zum Trinken, Kochen, Waschen, Duschen, und in vielen weiteren Lebensbereichen. Der Klimawandel unterstreicht noch zusätzlich seine lebensnotwendige Bedeutung.

Das Wasser in Werther wird vom Wasserwerk geliefert, es ist eine bedeutende Einrichtung unserer Daseinsvorsorge. Im Stadtrat ist der Betriebsausschuss mit 15 Mitgliedern aus allen Fraktionen zuständig. Dort werden alle Fragen, die das Wasser und das Werk betreffen, beraten und in der Regel einstimmig beschlossen. Auch in der breiten Öffentlichkeit wurde das Thema Wasser in den zurückliegenden Jahren wiederholt diskutiert. Es ging um den Härtegrad und den zeitweilig hohen Kalkanteil, sowie die teils ockerfarbene Eintrübung im Wasser. Es ergaben sich Zweifel und Fragen hinsichtlich der Qualität des Wassers. Ich bin überzeugt, dass das Wasser zu jeder Zeit den Qualitätsanforderungen und -bestimmungen entsprochen hat.

Das Wasser der Brunnen „Kök“ und „Rotingsdorfer Str.“ hat einen sehr hohen Härtegrad. Zur Enthärtung des Wassers wurde bereits seit den 80er Jahren eine Aufbereitungsanlage betrieben. Da die zum Ende der 90er Jahre gebaute Tankanlage zur Lagerung der für die Enthärtung benötigten Kalkmilch technisch überholt war, wurde im September 2014 im Betriebsausschuss die Optimierung der Aufbereitung beschlossen. Der weitere Planungs- und der anschließende Umbauprozess waren sehr aufwändig und zeitintensiv. In dieser Zeit konnte die Anlage zeitweilig nicht betrieben oder nur eingeschränkt gesteuert werden.

Die dadurch verursachten hohen Härtegrade und der zeitweilig hohe Kalkgehalt des Wassers lösten in der Bürgerschaft aufgrund der Ablagerungen in Haushaltsgeräten sehr viel Verärgerung und Unmut aus. Seit Jahresbeginn 2019 erfüllt die neue Anlage die in sie gesetzten Erwartungen.

Weiterhin trägt der Brunnen „Schanze“ mit seinem Wasser zur Senkung der Härte bei. Der Brunnen wird im Herbst 2020 neu gebohrt. Das Leitungsnetz wurde ab 1961 gebaut. Seine Länge beträgt rund 90 km, davon sind noch ca. 24 km in Grauguss. Darin befinden sich Ablagerungen von Eisen und Mangan. Beispielsweise ein Rohrbruch verursacht dann die Eintrübungen.

Zusammenfassung:
Im Jahr 2018 wurde das Wasserversorgungskonzept der Stadt Werther erarbeitet und Ende des Jahres im Betriebsausschuss und im Rat einstimmig beschlossen. Es bildet die Grundlage für
alle Maßnahmen und Entwicklungsschritte im Wasserwerk. Ferner wurde im Frühjahr 2020 eine unabhängige Anlaufstelle für Bürgeranfragen zum Thema Wasser in unserer Stadt eingerichtet. Sie ist für alle im Rathaus (Tel. 05203-705-0) erreichbar. Zudem können Sie uns Ratsmitglieder auch gerne ansprechen. Als SPD werden wir uns in den nächsten Jahren für bestmögliches
Trinkwasser in Werther einsetzen. Unser Wasser ist kostbar, wir können es täglich neu schätzen, wir können sorgfältig und sparsam damit umgehen, nur so bleibt es uns als einzigartiges Lebensmittel erhalten.
Den kompletten Beitrag finden Sie hier zum Download: Wasser_-_ein_kostbares_Lebensmittel