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SPD Werther

Nominierungsrede

Liebe Wertheranerinnen und Wertheraner,

im September 2009 sind die Räte und Kreistage für fünf Jahre gewählt worden, die Bürgermeister und Landräte für sechs Jahre. Im letzten Jahr hat der Landesgesetzgeber die Grundlagen so geändert, dass spätestens im Jahr 2020 die Wahlen wieder an einem Termin stattfinden werden. Den Bürgermeistern und Landräten ist es ermöglicht worden, auf ein Jahr ihrer Wahlzeit zu verzichten, damit bereits im Mai 2014 wieder eine gemeinsame Wahl stattfinden kann. Von dieser Möglichkeit habe ich auch Gebrauch gemacht. So habe ich es vermieden, dass im Jahr 2015 ein weiterer Wahltermin notwendig wird. Die Stadt spart Geld, aber auch das Arbeiten in den Gremien der Stadt ist außerhalb von Wahlkämpfen für alle Beteiligten einfacher und wohl zudem sachorientierter.

Ich bewerbe mich für die Wahlperiode 2014 bis 2020 wieder als Kandidatin für das Bürgermeisteramt. Seit 1999 bin ich Bürgermeisterin in Werther. Mir macht meine Arbeit auch nach 14 Jahren sehr viel Freude und ich möchte sie gern in den nächsten 6 ½ Jahren erfolgreich fortsetzen. In den vergangenen 14 Jahren habe ich gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat und der Verwaltung viel erreicht:

Werther ist eine kleine Stadt, in der die Menschen gern leben und arbeiten. Und das soll auch so bleiben. Für die Menschen in unserer Stadt gibt es eine gute Infrastruktur. Sieben Kindertagesstätten, die Schulen, die Stadtbibliothek, die Sporteinrichtungen, das Freibad, das Jugendzentrum, die Skaterhalle, zwei Bürgerbegegnungsstätten und - natürlich nicht zu vergessen – der Stadtpark werden gern genutzt. Die städtischen Einrichtungen haben wir in den vergangenen Jahren saniert und modernisiert. Die gute Infrastruktur müssen wir erhalten.

Werther ist auch deshalb so attraktiv, weil sich bei uns viele Menschen, ehrenamtlich für andere einsetzen. Die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr sorgen für unsere Sicherheit. Der Bürgerbus wird seit fast 12 Jahren von ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern gefahren und verbindet die Ortsteile mit der Innenstadt. Das Familienzentrum Famos e.V. ist seit acht Jahren eine wichtige Anlaufstelle für die Menschen in unserer Stadt. Viele Ehrenamtliche engagieren sich z.B. im sozialen Bereich in den Sportvereinen, in Kulturorganisationen, als Stadtführer, im Arbeitskreis Jüdisches Leben in Werther, in den Kirchen, im CVJM, in der Dorfgemeinschaft Häger. Ich möchte, dass die Stadt auch in Zukunft das ehrenamtliche Engagement der Menschen fördert und unterstützt.

Werther ist eine Stadt, in der man gern wohnt. Viele Menschen nutzen das Angebot auf dem Gebrauchtimmobilienmarkt. Andere möchten selbst ein Haus nach ihren Vorstellungen bauen. Auch für diese Menschen müssen wir - genauso wie andere Kommunen - ein Angebot bereithalten. Deshalb sind wir dabei den Bebauungsplan für das Wohngebiet zwischen den Straßen Teutoburger-Waldweg und Blotenberg zu erstellen.

Werther ist auch ein guter Wirtschaftsstandort, in den letzten Jahrzehnten haben sich viele Unternehmen in den Gewerbegebieten Dammstraße, Ziegelstraße und im Esch angesiedelt und sind gewachsen. Dies wirkt sich positiv bei den Einnahmen der Stadt Werther aus. . 2013 haben wir erstmalig mehr als 5 Mio. € Gewerbesteuern eingenommen. Die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse ist gestiegen, obwohl einige große Betriebe wie z.B. das Krankenhaus und Tiede nicht mehr da sind. Wir werden die Rodderheide als weiteres Gewerbegebiet an den Start bringen. Wichtig ist mir, dass auch das Weco-Gelände, das immerhin fast 3 ha groß ist, wieder für Gewerbe genutzt wird.

Der Entwurf des Klimaschutzkonzeptes, den wir gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet haben, liegt dem Rat zur Entscheidung vor. Gemeinsam mit den Menschen in Werther werden wir Maßnahmen umsetzen, um zum Schutz des Klimas beizutragen

Ich möchte auch in Zukunft als Bürgermeisterin für Sie arbeiten und daran mitwirken, dass Werther liebens- und lebenswert bleibt. Deshalb bitte ich Sie, mich bei meiner Kandidatur als Bürgermeisterin zu unterstützen.


 

Marion Weike

Werther, den 19.1.2014