SPD Werther

Trauer um Achim Kirst

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SPD-Ratsherr mit 59 Jahren gestorben

Werther(mapu). Die Menschen in Werther haben ihn als einen außergewöhnlich volksnahen Lokalpolitiker und umgänglichen Zeitgenossen geschätzt. Am Wochenende ist SPD-Ratsherr Hans- Joachim Kirst, den alle nur Achim nannten, nach langer Krankheit mit 59 Jahren gestorben.

Achim Kirst war eine bemerkenswerte Erscheinung im Stadtrat, dem er seit 2004 angehörte. Während andere mit Krawatte erschienen, pflegte er im Trainingsanzug Entscheidungen zu treffen. So locker er sich äußerlich mit silberner Mähne, goldenen Ohrringen und gebräunter Haut gab, so unkompliziert war er auch im persönlichen Umgang.

Mit seiner herzlichen, humorvollen Art verwickelte er auch Fremde gerne in ein Gespräch. Und wer beim formalen »Sie« bleiben wollte, der hatte bei Achim Kirst keine Chance: Die Frohnatur war mit jedem schnell per »Du«. Da merkte man, dass er seine Wurzeln im Ruhrgebiet hatte. Die Liebe führte ihn später nach Werther.

Der technische Angestellte im Bergbau war wegen gesundheitlicher Probleme Frührentner. Seine freie Zeit ohne Arbeit nutzte er, um sich für das Gemeinwohl einzusetzen. Neben seinem politischen Mandat engagierte sich Achim Kirst in vielen Vereinen, allen voran in der AWO und dem Freizeitverein. »Wo es in der Stadt etwas zu tun gab, da half er mit. Wir werden das nicht vergessen«, sagt Bürgermeisterin Marion Weike.

Achim Kirst wird morgen in seinem Heimatort Bergkamen-Oberaden beigesetzt. Die Trauerfeier in der dortigen Martin-Luther-Kirche beginnt um 11 Uhr.