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Seniorengerecht - Leben in Werther

Auch in Werther wird die Bevölkerung immer älter. Bis ins hohe Alter hinein sind viele Menschen aktiv und können ihr Leben selbstständig gestalten. Ihre Erfahrungen und ihre vielfältige Bereitschaft, sich zu engagieren und ehrenamtlich tätig zu sein, sollen die Gesellschaft und die Gemeinden nutzen und dafür Gelegenheiten schaffen.
Architektur und Wohnungsgestaltung stellen sich auf den demografischen Wandel ein und berücksichtigen die Bedürfnisse älterer Menschen zunehmend. Für Pflegebedürftige müssen vielfältige, qualifizierte Betreuungsangebote ausgebaut und geschaffen werden.


Was erreicht ist:

  • In Werther sind viele ältere Menschen in Kirchen, Vereinen und anderen Gruppierungen aktiv und engagieren sich ehrenamtlich. Der Bürgerbus ist dafür ein eindrucksvolles und erfolgreiches Beispiel.
  • Von etlichen Trägern werden Kultur- und Freizeitangebote gezielt für ältere Menschen gemacht, die gut angenommen werden.
  • In Werther sind zwei Wohnanlagen mit 71 Wohnungen entstanden, die Wohnungen mit Betreuungsangebot für Senioren bieten. Daneben gibt es vier Wohngruppen für pflegebedürftige Menschen und ein Pflegeheim mit 56 Plätzen sowie mehrere ortsansässige Pflegedienste.
Was wir wollen:
  • Werther soll lebenswert, wirtschaftlich, ökologisch intakt und attraktiv für alle Bürgerinnen und Bürger sein.
  • Erfahrungen und Fähigkeiten älterer Menschen sollen geachtet, besser genutzt und gefördert werden. Dafür sind vor allem generationsüber-
    greifende Initiativen geeignet. Vorstellbar sind z. B. Familienpatenschaften, Generationennetzwerke „Alt und Jung" und alle Initiativen, die eine Zusammenarbeit zwischen älteren und jüngeren Menschen zum Ziel haben. Kultur- und Sportangebote sollen stärker und auch gezielter auf die Belange Älterer ausgerichtet werden.
  • Die Ergebnisse aus unserer Umfrage 2009 zeigen, dass die fachärztliche Versorgung vor Ort verbessert werden muss (Augenarzt, Hals-, Nasen-, Ohrenarzt, Orthopäde). Dies käme allen Menschen in Werther zugute. In diesem Zusammenhang müssen bürokratische Hindernisse überwunden werden.
  • Gemeinsam mit dem Kreis Gütersloh müssen Konzepte für die Unterstützung pflegender Angehöriger entwickelt werden.
  • Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass ältere Menschen möglichst lange in ihrem gewohnten Lebensumfeld selbstbestimmt leben können.
    Das Programm des Bundes „Wohnung statt Heim", mit dem bundesweit 80 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, soll auch in Werther Anwendung finden.
  • Für ältere Menschen mit Migrationshintergrund sind Angebote zu schaf fen, damit sie sich in Vereinen und im Sport engagieren. Es sollten ehrenamtliche Dolmetscher mit verschiedenen Sprachen gefunden werden, um die Menschen, die Verständigungsprobleme z.B. im Umgang mit Behörden oder bei Arztbesuchen haben, zu unterstützen.
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