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Familien- und Kinderfreundlich -Leben in Werther

 

Werther ist eine attraktive Stadt für alle Menschen und soll es auch in Zeiten knapper Kassen bleiben.
Dazu gehört eine vielfältige, ausgewogene Infrastruktur mit angenehmen Wohnmöglichkeiten, insbesondere auch für Familien und Kinder, mit Arbeits- und Ausbildungsplätzen vor Ort, damit Familie und Beruf für Frauen und für Männer besser zu vereinbaren sind.
Ausreichende und bedarfsgerechte Betreuungs- und Bildungsangebote in Kindergärten und Schulen sowie Angebote in der Kinder- und Jugendarbeit gehören genauso dazu wie vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, attraktive Kultur- und Sportangebote sowie gute Verkehrsanbindungen.
Für Seniorinnen, Senioren und Menschen mit Behinderungen muss ausreichend gesorgt werden. Geeignete Angebote sowie Unterstützungen sind zu geben.

Was erreicht ist:

  • Werther ist eine familien- und kinderfreundliche Stadt. Der nach wie vor stattfindende Zuzug nach Werther zeigt, dass sich Menschen gern in unserer Stadt niederlassen und hier leben wollen.
  • Werther bietet sieben Kindertagesstätten mit unterschiedlichen Profilen: Drei evangelische Einrichtungen, drei AWO-Kindertagesstätten und einen Elterninitiativ-Kindergarten. Die drei Spielgruppen und die geschulten Tagesmütter erweitern das Angebot sinnvoll.Hinzu kommen Qualifizierungskurse und eine Vermittlungsstelle für Tagesmütter.
  • Mit zwei Grundschulen, der Kreisgesamtschule und einem Gymnasium in privater Trägerschaft zeichnet sich Werther durch ein umfassendes Bildungsangebot aus. Beide Grundschulen sind als offene Ganztagsgrundschulen (OGS) mit einer Betreuung und Förderung zwischen 7:30 und 16:00 Uhr organisiert. Mittlerweile nutzen über 90 Kinder dieses Angebot mit steigender Nachfrage. Die Betreuungsmöglichkeiten werden durch die neu errichtete Mensa an der Grundschule Werther erheblich verbessert. Abgerundet wird das Angebot durch die Betreuungsmöglichkeiten bis 13.30 Uhr in den Randstundengruppen.
  • Die Spielplätze sind trotz knapper Mittel in gutem Zustand, die Angebote im Jugendzentrum (Samstagsöffnung, Sport um Mitternacht) sind erweitert worden.
  • Die Stadtbibliothek in Werther ist im Zuge ständiger Aktualisierung und Erweiterung ein Anlaufpunkt für Jung und Alt. Schulische Entwicklung, berufliche Weiterbildung, Hörbücher, CDs, DVDs und die Möglichkeit im Internet zu surfen, runden das Angebot für alle Altersgruppen ab.
  • Bei den Sportanlagen ist Werther gut vorangekommen: Die Sanierung des Freibades als Sport- und Familienbad ist weitgehend abgeschlossen. Die Sportanlage Meyerfeld wurde von Grund auf saniert und wird sowohl von Schulen, Vereinen und Freizeitsportlern intensiv genutzt.
  • In Langenheide wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußballbund ein Minispielfeld errichtet, das von Schülern der Grundschule und dem TuS Langenheide genutzt wird. Häger verfügt über einen Bolzplatz, der von den Jugendmannschaften des SV Häger mitgenutzt wird.
  • Die erfolgreiche Arbeit des Familienzentrums FAMOS bietet ein vielfältiges Beratungs- und Unterstützungsangebot für Familien in allenLebenslagen, wie Ausbildung von Tagesmüttern, Migration, Schuldnerberatung und Angebote für Alleinerziehende.
    Durch das Programm „Griffbereit" werden Kinder mit Migrationshintergrund im Alter von ein bis drei Jahren zunächst in der Muttersprache gefördert, um sie damit im Erlernen der deutschen Sprache zu stärken.
  • Werther verfügt über vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, die erhalten und sinnvoll ausgebaut werden.
  • Kulturelle und sportliche Angebote der Vereine und anderer Gruppen - nicht zuletzt im Haus Werther - werden gut angenommen.

Was wir wollen:

  • Die bestehenden Grundschulstandorte bleiben erhalten. Die räumlichen Voraussetzungen in den beiden Grundschulen der Stadt sollen zeitgemäßen Unterrichtsformen und -anforderungen gerecht werden.
  • Für Kinder unter drei Jahren fehlen auch in Werther noch ausreichende Betreuungsangebote. Wir werden uns beim Kreis Gütersloh und den verantwortlichen Trägern für den Ausbau dieser Angebote einsetzen.
  • Die drei Sportstätten in Werther, Langenheide und Häger müssen auch künftig instand gehalten beziehungsweise saniert werden. Der gestiegene Bedarf im Kinder- und Jugendfußballbereich erfordert die Errichtung mindestens eines weiteren Kunstrasenplatzes.
  • Das Freibad soll als Sport- und Familienbad mit geringem Eintrittspreis bestehen bleiben. Die Renovierung der Umkleidekabinen ist anzustreben.
  • Die Öffnungszeiten des Jugendzentrums sollen dem geänderten Lebensrhythmus von Jugendlichen infolge ausgeweiteter Schulzeiten angepasst werden (längere Öffnungszeiten abends und sonntags).
  • Die Stadtbibliothek muss entsprechend des Bedarfs weiterentwickelt werden.

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